M itten in dem kleinen Dorf, das versteckt hinter einem Berg liegt, so daß es vom Meer aus nicht gesehen werden kann, steht ein Straßenschild mit der so gar nicht griechisch lautenden Aufschrift "Gummersbach-Platz". Der Grund dafür: In den sechziger Jahren zogen einige Bewohner in die nordrhein-westfälische Industriestadt Gummersbach und heute sollen mindestens tausend Männer und Frauen aus Afantu dort wohnen.

Abgesehen davon hat der Ort seine griechische Ursprünglichkeit behalten. Die Tavernen, in denen man preiswert und einfach essen kann und die Cafés unter den schattigen Bäumen an der großen Platía sind nicht so überlaufen wie in vielen anderen Dörfern auf Rhodos. Diesen unscheinbaren Winkel hat der Tourismus noch nicht erobert. Das Dorf lebt vor allem vom Keramik- und Teppichverkauf.

Mit dem Bus, der direkt bei der Kirche auf der Platía hält, geht es weiter nach Faliraki. In Afantu kann man sich aber auch günstig ein klappriges Mofa oder einen Roller mieten. Vorsicht! Oft sind die Zweiräder schon sehr alt und kaum mehr verkehrstauglich!

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Text: Steffi Hutschenreuter

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