Am bekanntesten im Konsteiner Ensemble ist der Dohlenfelsen. Mit seinen knapp 50 Metern Höhe ist er auch das größte Massiv des Gebiets. Der Dohlenfelsen bietet rund 40 Routen, die allerdings aufgrund der straßennahen Lage dementsprechend abgespeckt sind. Klassiker wie der "Wenzel-Gedächtnis-Weg", die "Schaumrolle" oder der "Südgrat" sind deshalb in letzter Zeit nicht unwesentlich schwerer geworden. Der Dohlenfelsen ist vor allem für Genußkletterer mit Fünferambitionen geeignet.
Wer sich gern in Riß- und Wandkletterein übt, für den ist die Madonna das Richtige. Der Fels befindet sich zwischen Dohlenfelsen und Konsteiner Wand. Der Zustieg ist über den rot-weiß-markierten Klettersteig von Konstein aus möglich oder über den Pfad, der rechts am Dohlenfelsen entlang führt und links direkt zur Madonna abzweigt. Die meisten Routen der Madonna sind im VI. bis VIII. Schwierigkeitsgrad.
Gegenüber dem Dohlenfelsen befindet sich die Konsteiner Wand. Weil die Vegetation auf ihrem Gipfel schon sehr gefährdet ist, sollte "toprope"-Klettern - also das Klettern, bei dem die Route von oben eingehängt wird - vermieden werden. Klettern kann man hier erst ab dem VI. Schwierigkeitsgrad.