JUDENVIERTEL
Von der Rue Vieille du Temple in die Rue des Rosiers. Dann in die Rue des Ecouffes: Hier leben noch immer viele Juden. Von den traditionell ansässigen Silberschmieden gibt es nur noch wenige. Aber viele Geschäfte bieten in ihren Auslagen noch immer kostbare Dinge, wie jüdische Kultgegenstände, aber auch Schmuck. Außerdem kann man hier überall koscheres Kebap kaufen.
Der Marais hat seine Anziehungskraft auf Emigranten bis heute nicht eingebüßt. In diesem Jahrhundet waren es vor allem Überlebende des Holocaust, die sich in der bereits bestehenden jüdischen Gemeinde angesiedelt haben.
Links in die Rue de Rivoli bis zur Metro St.Paul. Dann wieder links in die Rue Pavee, vorbei an der Synagoge (Jugendstilfassade von 1913), zum Musee Carnavalet. Besichtigung ist nur tagsüber möglich. Das Hotel Carnavalet, wie es eigentlich heißt, ist einer der verbliebenen Adelspaläste des Marais. Davon gibt es seit dem 16. Jahrhundert viele. Die meisten verdanken ihre Entstehung einem Treffpunkt der eleganten Gesellschaft, zu dem man über die Rue des Francs Bourgeois gelangt:
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