Die North-West Company

Der Fellhandel in Nordamerika entwickelte sich im 16.Jahruhundert zwischen französichen Schiffsleuen und Indianern an den Küsten Neufundlands und des Kontinents. Bald wurden Felle, die von den Franzosen für Europa erhandelt wurden, zum Bargeld in Neu-Frankreich. Als die wegen ihres Pelze wertvollen Tiere, meist Biber, durch die starke Jagd verschwanden, suchten die französischen Fellhändler weiter westwärts.
Im Norden hatte die britische Hudson´s Bay Company den Fellhandel in ihrer Hand, so mußten die Franzosen einen langen Wasser- und Landweg in Kauf nehmen, um die Felle handeln zu können.
Von Montreal durch den Ottawa Fluß und den großen Seen zur Grand Portage. Grand Portage war der Durchgang zum Reichtum, ein Durchgang zu einem Land, in dem noch niemand jagte.
Unter britischer Herrschaft nach 1776 gründeten unabhängige Händler, die auf der Grand Portage das Sagen hatten, die North-West Company. So gehörte ihnen eine Art Königreich des Fellhandels, basierend auf dem Export von Biberfellen, nach denen der erupopäische Modesgeschmack damals verlangte. Aus den Biberpelzen der besten Qualität wurden Hüte gemacht, die sehr begehrt waren. Trapper in Minnesota: