Wer es eilig hat, kann die Strecke in gut vier Stunden bewältigen (Geschwindigkeitsbegrenzung und im Sommer wahre Automassen), aber diejenigen mit mehr Muse sollten wenigstens zwei Tage für den Icefields Parkway reservieren, denn links und rechts vom Asphalt gibt es ganz schön viel zu sehen.
Beginnt man die Tour von Jasper aus, dann erreicht man schon nach 30 Kilometern zunächst die gewaltigen Athabasca und 25 Kilometer weiter die Sunwapta Wasserfälle. Ab hier schlängelt sich der Parkway durch das breite Tal des Sunwapta River bis nach etwa nochmal 50 Kilometern das Columbia Icefield auftaucht, von dem der Parkway auch seinen Namen hat.
Gleich im Anschluß überquert man den 2035 Meter hohen Sunwapta-Paß und damit auch gleich die Grenze zum Banff National Park. Wer hier von Autofahren erstmal genug hat, der sollte unbedingt die kurze Wanderung vom Parker's Ridge Trailhead aus unternehmen. Der Parkway führt weiter zum Saskatchewan River Crossing, wo der North Saskatchewan überquert wird. Wenige Kilometer später steht man am Bow Summit, der mit seinen 2069 Metern der höchst Paß des Icefields Parkway ist. Von hier aus ist es nicht mehr weit zum Peyto Lake, wo sich vom Aussichtsfelsen ein atemberaubender Blick auf den Gletschersee, der 240 Meter weiter unten unwirklich hellblau-türkis leuchtet. Von hier aus fehlen noch 40 Kilometer und man kommt in Lake Louise an, am Ende der Traumstraße der Rocky Mountains.